Auf der Suche für dieses Projekt im Himalaya nach dem geeignetem Berg zum Besteigen und Herunterfahren, haben wir gemeinsam mit meinem Team in Nepal den Putha Hiunchuli als perfekten Skiberg ausgesucht. Mein Freund und Sherpa Tshiring übersetzte mir den nepalesischen Berg mit: Putha= Butterfly, Hiun= Snow, Chuli= Summit; Schmetterlingsberg mit Schneegipfel. Die Reise dauert 5 Wochen vom 29. April bis 2. Juni 2013. Gesucht werden gute bis sehr gute Skifahrer für dieses Unternehmen. Für mehr informationen kontaktieren Sie mich bitte über die Webseite oder telefonieren Sie mir!
Nepal / Himalaya III. Putha Hiunchuli (7246 m) Expedition Leichte bis anspruchsvolle 7000er-Expedition
Der Putha Hiunchuli (7246 m) ist der westlichste Gipfel der Dhaulagiri-Kette und wird daher oft auch als Dhaulagiri VII bezeichnet. Dieser formschöne und technisch leichte Siebentausender wurde schon 1954 vom legendären Abenteurer Jim Roberts zusammen mit dem Sherpa Ang Nyima über die Nordwestseite als dem heutigen Normalweg erstbestiegen. Der Putha Hiunchuli liegt im Dolpo, dem höchsten ständig bewohnten Gebiet Nepals. Durch seine isolierte Lage und das unwirtliche kontinentale Klima ist der Einfluss der Zentralregierung bis heute gering geblieben. In diesem früheren tibetischen Fürstentum bekennen sich die „Dolpo Pa“ heute noch zur Bön-Religion, dem Vorläufer des Buddhismus und unterhalten eigene Klöster.
Vorgesehener Expeditionsablauf
1.Tag Abflug am Abend mit ETIHAD AIRWAYS ab Zürich oder München. 2.Tag Ankunft in Kathmandu und Transfer ins Hotel. 3.Tag Expeditionsbriefing / Tag zur freien Verfügung in Kathmandu. 4.Tag 1 ½-stündiger Flug nach Nepalgunj ganz im Südwesten Nepals. Unterbringung in einem einfachen, aber ordentlichen Hotel. Bitte auf feuchtheißes Klima in Nepalgunj einstellen. 5.Tag Vormittags fliegen Sie mit einer Twinotter-Maschine weiter bis Juphal, wo Sie schon Träger, Maultiere und Begleitmannschaft erwarten. Zunächst steil, dann sanft fallend hinunter bis zum Barbung Khola. Am Flussufer führt der Weg über Suligar wieder hinauf nach Dunai (2100 m). Am Ortsausgang steht das erste Zeltlager. 6.Tag Immer am Barbung Khola entlang geht es heute mit sehr schönen Ausblicken bis Tarakot (2500 m). Unterhalb dieses alten Festungsdorfes wird das Lager aufgestellt. 7.Tag Hinter Tarakot verlassen Sie den Rundweg ins obere Dolpo. In stetem Auf und Ab geht es heute weiter am Barbung Khola entlang, vorbei am teils zerstörten Örtchen Laisicap bis nach Mushi Khola (3000 m). 8.Tag Hoch über der Schlucht geht es dem Barbung Khola folgend bis zu einer alten Holzbrücke. Dann steil hinauf bis sich das Tal zu einer grossen Schwemmebene weitet. Gut geschützt vor Hochwasser klebt Kagkot hoch oben am Hang (3400 m).
9.Tag Ein Tag zum Ausspannen und Vorbereiten der nächsten Trekking-Etappen. Die Lasten werden auf 20 kg umgepackt und auf Träger aus dem Ort verteilt, da der Zugang ins Gebiet rund um den Putha Hiunchuli nur den Dolpo Pa aus Kagkot obliegt. 10.Tag Wieder zurück über den Fluss verlassen Sie heute das Haupttal. Steil hinauf geht es zunächst, gefolgt von einer langen Querung am Hang entlang, bis über einen kleinen Pass die Alm Pangzi (4400 m) erreicht wird. 11.Tag Über einen ersten hohen Pass (4600 m) geht es dann im „richtigen“ Tal angelangt zum sogenannten „Deutschen Basislager“ (4650 m). 12.Tag Noch eine lange Etappe mit kurzen interessanten Plattenpassagen führt Sie zum wunderschön gelegenen Basislager des Putha Hiunchuli auf 4915 m Höhe.
13. bis 28.Tag 16 Tage stehen für die Errichtung der drei Hochlager auf 5400, 6200 und 6600 m Höhe zur Verfügung, um über die spaltendurchsetzten Schneeflanken mit durchschnittlich 25-30° Neigung den Gipfel zu erreichen. In der Vergangenheit konnten andere Expeditionen mit der Anbringung eines einzigen, 50 m langen Fixseils an einer etwas steileren Stelle den Berg besteigen. Am Gipfel angelangt, reicht der Blick Richtung Osten über den Dhaulagiri bis zur Annapurna-Gruppe. 29. bis 32.Tag Rückmarsch innerhalb von vier Tagen wieder bis zum Ausgangspunkt des Trekkings in Juphal. 33.Tag Rückflug über Nepalgunj nach Kathmandu. 34.Tag Zur freien Verfügung in Kathmandu bzw. zur Reserve. Am Abend Abflug ab Kathmandu. 35.Tag Ankunft am Morgen zurück in der Schweiz .
Voraussetzungen
Die Besteigung des Putha Hiunchuli dürfte die am wenigsten anspruchsvolle auf einen 7000er-Gipfel sein. Der Anstieg auf der Nordwestseite führt über spaltenarme, gleichmäßig geneigte Gletscherhänge bis 35° Neigung. Der Anstieg zum Gipfel wird in selbstständigen, eigenverantwortlichen Seilschaften unter Anleitung des Bergführers durchgeführt.
Kondition: Sie sind ein erfahrener und umsichtiger Höhenbergsteiger mit einer guten Kondition und einem hohen Maß an Einsatzbereitschaft und Teamgeist. Das persönliche Material muss selbst transportiert werden, nur für den Transport der Sicherheitsausrüstung, des Fixiermaterials und der Zelte sowie für die Erstellung der Hochlager stehen zur Mithilfe zwei Hochträger zur Verfügung.
Technik: Sie sind ein guter Eisgeher und können Eis- und Firnflanken bis 35° Steilheit ohne Seilsicherung begehen. Wenige kurze Passagen im etwas steileren Eis ausgenommen, kann dieser Anstieg in Vertikalzackentechnik bewältigt werden. Das Gelände ist teils spaltendurchsetzt, somit ist jeder Teilnehmer in den einschlägigen Spaltenbergungsverfahren geübt (evtl. bei einem Spaltenbergungskurs auffrischen).
Ausrüstung: Ein warmer Expeditionsschlafsack bis -25° C Komfortbereich und ein warmer Basislagerschlafsack gehören wie die Daunenbekleidung und die Expeditionsbergschuhe zur Grundausstattung.
Expeditionsleiter
Ervin Jacomet, Bergführer UIAGM / Skilehrer
Leistungen
Organisation der gesamten Expedition und Besteigungspermit Expeditionsleiter von Alpinus Linienflüge ETIHAD AIRWAYS über Abu Dhabi-Kathmandu u. zurück mit 30 kg Aufgabe- und 7 kg Handgepäck Abflug ab Zürich/München / Rückflug nach Zürich/Frankfurt Zollabwicklung Transfers lt. Programm inkl. Inlandsflug 3 Nächte in einem sehr guten Hotel in Kathmandu im DZ, vorauss. Hotel Shangri La **** Halbpension in Kathmandu Vollpension während der gesamten Zeit auf Tour Verpflegung durch nepalischen Koch im BC gesamte BC-Ausrüstung inkl. The North Face VE 25 Einzelzelt, Liegematte, Mess-, Toiletten-, Duschzelt, umfangreiche Zusatzverpflegung aus D gesamte HL-Ausrüstung wie Zelte (The North Face), Kocher und Töpfe, spezielle HL-Verpflegung und umfangreiche Zusatznahrung, Isomatte 2 Hochträger samt deren Versicherungen, Ausrüstung, Honorar Helikopter-Rettungsversicherung für nepalisches Personal Fixiermaterial pro 2 Teilnehmer ein Funkgerät Solarstromanlage Satellitentelefon Wetterbericht umfangreiche Apotheke im BC + HL-Notfallapotheken + Pulsoxymeter + medizinischer Sauerstoff in BC + HL + Überdruckkammer CERTEC-Bag Infotreff